
Begonnen hat alles am Montag, den 18. August. Martin hat begonnen bei einer
VBA 150 auf ebay mitzusteigern. Die Auktion lief noch bis zum Sonntag, und
wirklich um 22:00 kam die Nachricht: ER HAT DEN ZUSCHLAG. Somit haben wir
uns am Donnerstag den 28. August aufgemacht um Martins "Baby" abzuholen.
Aber nicht etwa nach Wien oder Linz, nein nach AUGSBURG in DEUTSCHLAND.
12:45 Treffpunkt im sonnigen Garten des GH Ellinger, zur Stärkung und zum
Abholen der Anhängerpapiere (DANKE HEINZ!)
Peter, Pazi, Fertsch und Martin
13:00 Fa. Bachleitner - Anhänger holen und ab geht die Post auf die
Autobahn mit dem ausgeborgten 3 er BMW (DANKE MARTIN, DANKE BMW Steyr) mit
Navigationssystem war es nicht nur komfortabel zu fahren, nein auch die
Gefahr des Verfahrens war gebannt.
Beim Mittagessen platzte Fertsch, der schon über Jahre hinweg eine
"erschwingliche" VNB sucht, mit der Bitte heraus, doch über Golling bei
Salzburg zu fahren, da er sich da eine dieser besagten Vespas gesehen
hatte, und er sich nun endlich den Traum erfüllen wollte. Außerdem konnte
es nicht sein, dass nur Martin derjenige war, der nun endlich ein solches
Gefährt hatte.
Nach einer kleinen Pause in Kasern ging es auf direktem Weg nach Golling, ein
kurzes Telefonat, und schon wussten wir wo wir hinmussten. Dort angekommen
betraten wir ein kleines Paradies, Vespas über Vespas, und wirklich Fertsch
hat sich für eine grüne (manche sagen DDR-Grün) VNB 1, mit 8" Reifen und 3
Gangschaltung entschieden.
Und da, da stand sie: Eine VB1 in grün (oder so ähnlich) Peter konnte seine
Blicke gar nicht mehr von ihr nehmen - aber das ist eine andere Geschichte.
Jetzt standen wir aber vor einem Problem: War der Anhänger groß genug für
zwei Vespas? Na, hoffentlich!
16:30 Weiter auf die Autobahn Richtung Augsburg
Alle waren schon etwas müde, nur Fertsch lächelte da er ja seine Vespa
bereits hatte, vermeintlich gut verschürt am Anhänger. Leider nur
vermeintlich gut verschnürt, weil nach der ersten Unkonzentriertheit von
Martin, der ersten Vollbremsung von Martin und ca. 1 Zehntel Sekunde
später, lag seine Vespa schon ganz massiv in den Gurten.
19:00 Einfahrt in die Straße in der, der Verkäufer wohnt
Dank des GPS-System kamen wir ohne Probleme nach Augsburg und sogar ohne
Probleme in die gesuchte Straße. 8 Augen richteten sich auf die RECHTE
Seite: Hausnummer 52, wo kann die nur sein. Da ist 41, da ist 43, 45,47,
49, 51,53 .... vorbei sch***, das gibt es doch nicht. Tja aber da hatten wir
ja noch eine Geheimwaffe - unser GPS - das sich brav, nachdem es uns
ankündigte: "Sie sind nun am Ziel!" meldete: "Ihr Ziel befindet sich auf
der LINKEN Seite!" (DANKE GPS)
Und wirklich da Stand sie die VBA 150 von Martin. Eine halbe Stunde und
eine Probefahrt später saßen wir alle wieder im Auto um uns auf den
Retourweg zu machen. Jetzt auf einmal konnte Martin etwas vorsichtiger
fahren, da ja auch sein Gefährt am Anhänger stand! Das half aber wiederum
alles nichts. Leider zog sich meine (Fertsch) bei einer Vollbremsung eine
Beule auf der rechten Seitenbacke zu, bei Martins waren wir uns nich ganz
sicher welche von dem Umkipper war.
23:00 Ankunf bei Martin
Bei Martin angekommen luden wir alle Vespas ab.
23.30 Treffpunkt Uhrwerk
Ein kleines Bier, kurze Besprechung über den vergangenen Tag und dann ab
ins Bett. Am nächsten Tag ist wieder arbeiten angesagt.
ABER: Die Vespas waren wieder auferstanden in St. Peter!
1 WOCHE SPÄTER
Peter und Pazi (die auch schon die Woche zuvor mit waren) Ronni, und Berni
(von dem eigentlich niemand wusste, dass er auch so Vespabegeistert ist wie
wir) machten sich auf. Wohin? Sie machten sich auf nach Golling (ins
Paradies) Denn, Peter hatte sich letzte Woche verliebt, ganz verloren stand
sie an einer Wand, vielleicht schämte sie sich ihres großen Hinterteils
(dass bei Vespas durchaus nichts schlechtes ist) aber Peter hat sich
verliebt. Und wirklich, wieder eine Stunde später stand sie am Anhänger.
Peters VB1 (Big Mama). Da sie ja schon wussten, dass Heinz Anhänger groß
genug war nahm sich auch Ronald gleich eine VNB 5 mit. Ronald
ein Arbeitskollege von Peter und zukünftiger Wolfsbacher (fast St. Peter).
Berni und Pazi gingen (diesmal) wieder nur leer aus.
Aber am 23. September war es auch für Berni soweit. Eine VNB 6 aus Enns
durfte er dann sein Eigen nennen. Und weils schon egal war, hat er sich
auch einen Auspuff dazugekauft. (Wenn man zu diesem Höllending noch Auspuff
sagen kann)
Und siehe da wiederum knappe 3 Wochen später ist nun auch eine GS in St.
Peter vertreten. Pazi holte sie aus Wien!
Weil das alles noch nicht genug war, und weils wir alle eigentlich schon
immer wussten, hat sich Martin dann noch ein Sahnestückerl besorgt (Ja
genau Martin, der sich ein gutes Monat zuvor die VBA 150 gekauft hatte.)
eine Super Sport 180 aus Scheibbs. (Anm.: Wahrlich eine Schönheit und ein
sehr guter Griff; ABER HÄTTEST DU DAS MACHEN KÖNNEN BEVOR WIR NACH AUGSBURG
GEFAHREN SIND!!)
Das waren nun die Anfänge des Vespa "Clubs". Die Zeit der Auferstehung hat
begonnen, die Zeit des Schraubens und Bastelns ist hereingebrochen, und am
1. April 2004 sind hoffentlich 5 wunderschöne Vespas (180 Super Sport, 150
GS, 150 VB1, 125 VNB1, 125 VNB5, 125 VNB5) wieder in den Straßen St. Peters
unterwegs und tragen mitunter zur Verschönerung, des ohnehin schon sehr
schönen Ortes St. Peter/Au bei.
Zum Schluss noch ein paar Dankesworte:
DANKE AN
Martin dafür dass du begonnen hast mit dem Hipe, ohne dich hätten wir vielleicht alle noch keine und
dafür, dass du so brav gefahren bist
Heinz für deinen tollen Anhänger
Norbert www.vespe.at
Peter für die HP
und an alle anderen natürlich auch
Fertsch





